Versicherungen

Versicherungen sind sehr individuell und sollten immer auf die aktuelle Lebenssituation angepasst sein. Einige Versicherungen sollte wirklich jeder haben, andere hingegen sind variabel. Studenten benötigen nicht viele:

  • Krankenversicherung
  • Privathaftpflichtversicherung

Diese beiden Versicherungen sollte wirklich jeder haben und hat sie gewöhnlich auch über die Familienversicherung – bei Zweifeln anrufen und nachfragen.

  • Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) wird wahrscheinlich fast jeder später bei Berufseintritt abschließen. Wer das bereits als Student macht, spart viele tausend Euro, denn mit zunehmenden Alter und Vorerkrankungen, steigt der Preis. Eine BU ist eine der kompliziertesten Versicherungen und sollte nur nach intensiven Recherchen abgeschlossen werden, da ein späterer Wechsel nur selten empfohlen wird (da man älter und evtl. kränker wird, wirds deutlich teurer).

  • Unfallversicherung
  • Risikolebensversicherung

Auch die Unfall- und Risikolebensversicherung wird mit zunehmenden Alter und bestehenden Vorerkrankungen teurer, wird aber von Experten weniger wichtig als eine BU betrachtet. Wer ebenfalls noch Geld übrig hat, kann mit einem frühen Abschluss über die gesamte Laufzeit wieder einige tausend Euro sparen. Eine Kapitallebensversicherung ist nicht mehr zeitgemäß, da sie kaum einen Nutzen bringt (siehe unten: Hinweis).

  • Zahnzusatzversicherung

Was für die Unfall- und Risikolebensversicherung gilt, gilt auch für die Zahnzusatzversicherung: Mit zunehmenden Alter und bestehenden Vorerkrankungen wird sie teurer. Ich persönliche empfehle diese Versicherung, da viele Versicherungsanbieter auch die Professionelle Zahnreinigung (PZR) zahlen. In diesem Fall ist die Versicherung gar nicht so teuer: Bei einer Jahresprämie von 180,- EUR werden Kosten für die PZR von 100,- EUR übernommen, d.h. für effektiv 80,- EUR hat man einen guten Risikoschutz und kann sich auch kostenlos alte Amalgamfüllungen entfernen lassen bzw. lässt sich höherwertige Füllungen bei Bedarf geben.

Hinweis

Prinzipiell sollte nie ein kapitalbildendes Produkt mit einer Risikoversicherung kombiniert werden. Denn so eine Mischung ist teurer, als eine reine Risikoversicherung bzw. bringt nicht soviel Rendite, wie ein Produkt, das zur Geldvermehrung gedacht ist. Die Gewinner einer Mischung sind die Versicherungsgesellschaften.

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