Ubuntu

Was ist Linux?

Linux ist ein kostenloses Betriebssystem für Computer. Viele kennen als Betriebssystem nur Windows, aber daneben gibt es Apples‘ iOS und eben auch Linux. Die Frage ist, warum sollte ich Windows nicht mehr nutzen und Linux verwenden?

Es ist nicht alles schwarz und weiss, man kann ganz bequem beides auf seinem Computer haben. Ich habe parallel zu Windows 7 Ubuntu-Linux auf meinem Computer und wenn der Computer startet, kann ich mir ein Betriebssystem aussuchen. Auf meinem Laptop habe ich Ubuntu als Standardbetriebssystem gesetzt, das automatisch nach zwei Sekunden startet, wenn ich nicht explizit auf Windows 7 klicke. Es geht also beides 🙂

Vorteile von Linux

Linux bietet sehr viele Vorteile, unter anderem die sehr hohe Sicherheit: Es gibt keine Viren, Malware, Trojaner usw. Es spart unglaublich viel Zeit, weil es einfach läuft: Keine Defragmentierungen, Optimierungen … nötig. Alle Updates für das Betriebssystem und alle installierten Programme werden mit nur einem Klick runtergeladen und installiert. Da das Betriebssystem von Anfang an sehr sicher ist und optimal läuft, werden keine Zusatzprogramme benötigt (Firewalls, Virenprogramme, Optimierungssoftware) und es müssen auch keine komplizierten Einstellungen im Betriebssystem vorgenommen werden. Schon allein durch den Wegfall unnötiger Programme, hat man mehr Prozessorleistung, Arbeitsspeicher, Festplattenplatz. (Wer entwickelt ein Betriebssystem, das noch optimiert und regelmäßig kompliziert gewartet werden muss? Und so was verkauft sich auch noch so gut?!)

Nachteile von Linux

Treiber

Das größte Problem von Linux lautet: Treiber. Wenn Du Dir einen Computer kaufst, ist i.d.R. Windows vorinstalliert und alles funktioniert, weil die Hersteller alle Treiber für Windows bereitstellen. Windows läuft auf über 90% aller Heimcomputer und Laptops, deshalb macht sich kaum ein Hersteller die Mühe, Treiber für Linux zu entwickeln. Treiber sind jedoch essentiell, damit man Bild sieht, Ton hört, die Tastatur funktioniert und man ins Internet gehen kann (WLAN/LAN).

Ich kaufe meine Hardware (Laptop, Drucker, Webcam …) immer nachdem ich vorher im Internet die Kompatibilität mit meinem Linux (Ubuntu) geprüft habe (oft in den Rezensionen von amazon zu finden). Ist die Kompatibilität gegeben genügt es das Gerät einfach über USB einzustecken – das war auch schon alles. Treiber werden automatisch erkannt und angewendet – Du musst also nichts mehr machen 🙂

Linux ist kein Windows

Was ebenfalls vielen Anfängern nicht klar ist: Linux ist kein Windows. Windows-Programme, z.B. Microsoft Office ist für Windows programmiert worden und auch sonst alle Programme (Spiele) für Windows laufen nicht unter Linux! Viele kennen das Problem, was vergleichbar mit bestimmten Apps für iPhone sind, die nicht unter Android / Windows Phone laufen und umgekehrt.

Daraus folgt die Frage: Welche Programme kann ich unter Linux nutzen? Was sind Alternativen zu meinen bisherigen Programmen?

Viele Nutzer verwenden bereits Programme, die sowohl unter Windows als auch unter Linux laufen. Viele bekannte und weit verbreitete Programme, wie Firefox, Chrome, Thunderbird, LibreOffice, VLC-Player, Skype, Chatprogramme (ICQ, google Hangouts, Facebook-Chat) u.v.m laufen auf allen Betriebssystemen. Das hat den Vorteil, dass man sich nicht umgewöhnen muss.

Spezielle Software

Programme, wie z.B. Photoshop, Adobe InDesign, CAD-Software funktionieren nicht unter Linux, es gibt aber ähnliche Programme (Gimp, Scribus), die eventuell die Anforderungen decken könnten (keine 100%ige Alternative). Wer für seine tägliche Arbeit überwiegend Windowsprogramme verwenden muss, für den ist Linux nichts. Wer jedoch nur gelegentlich Programme nutzt, die nur auf Windows laufen, kann überwiegend mit Linux arbeiten und bei Bedarf Windows starten.

Tipp

Deshalb lautet mein Tipp Linux parallel zu Windows zu installieren, so dass man beide Betriebssysteme nutzen kann. Das ist insofern wichtig, dass zwar LibreOffice auch Microsoft Word Dokumente öffnen kann, aber die Formatierung oft anders aussieht als unter Word. Alle paar Monate bin ich gezwungen Windows zu starten, um wichtige Word-Dokumente (Abschlussarbeiten, Hausarbeiten) zu bearbeiten und um sicher zu gehen, dass sich keine Veränderungen einschleichen, nehme ich das Original MS Word. Wer nicht auf Word angewiesen ist, ist mit dem kostenlosen und (mindestens!) ebenbürtigen LibreOffice sehr gut bedient – ich nutze seit Jahren LibreOffice für alles und kann es auch für Abschluss- und Hausarbeiten empfehlen.

Distributionen

Linux ist nicht gleich Linux. Von Linux gibt es sehr viele unterschiedliche Arten (= Distributionen), z.B. Ubuntu, SUSE, Debian, Red Hat und viele mehr. Jede Distribution nutzt Linux (genauer gesagt den Kernel) und sucht sich eine schicke Oberfläche (Farben, Icons, Anordnung von Leisten für minimierte Fenster) für seine Distribution aus (z.B. Unity, Gnome, KDE …). Viele Distributionen bieten ihr Linux auch mit verschiedenen Oberflächen zum Download an, bspw. Ubuntu: Das „Standard“ Ubuntu mit der Unity-Oberfläche heißt Ubuntu, Ubuntu mit der KDE-Oberfläche heißt Kubuntu, Ubuntu mit Xfce heißt Xubuntu und viele mehr.

Welche Distribution mit welcher Oberfläche soll man nun nehmen? Ich empfehle Anfängern eine weit verbreitete Distribution mit einer weit verbreiteten Oberfläche zu nutzen, z.B. Ubuntu, da man hier am meisten Hilfe im Internet findet.

Alle Linux-Distributionen haben diverse Programme vorinstalliert, d.h. nachdem Du z.B. Ubuntu installiert hast, findest Du als Internetbrowser Firefox, als E-Mail-Programm Thunderbird und als Office-Programm LibreOffice. Selbstverständlich kannst Du weitere Programme von Hand installieren oder deinstallieren. Auch verschiedene Oberflächen können nachinstalliert werden.

Wichtig: Distributionen unterscheiden sich in der automatischen Erkennung von Hardware! Es kann sein, dass ein Laptop unter Ubuntu perfekt läuft und unter Xubuntu gibt es z.B. beim WLAN Probleme, deshalb ausprobieren! (siehe unten „Ausprobieren“)

Fortgeschrittenen macht das nichts aus, denn wenn etwas unter „Linux“ mal läuft, weiß man, dass es grundsätzlich möglich ist.

Ubuntu-Linux

Ubuntu ist eines der beliebtesten Linux-Distributionen, die es gibt. Es hat eine riesengroße Fangemeinde, wodurch man sehr viel Hilfe im Internet findet. In Deutschland hat sich eine der größten Communities weltweit etabliert: www.ubuntuusers.de. Ubuntu ist sehr benutzerfreundlich und einfach gehalten, gerade deshalb ist es ideal für Linux-Anfänger. In der Grundinstallation sind bereits sehr viele gute Programme, wie Firefox, Thunderbird und LibreOffice enthalten – man kann also direkt nach der Installation mit der Arbeit loslegen.

Alle sechs Monate erscheint eine neue Ubuntu-Version, alle zwei Jahre eine LTS-Version (long-term support). Mittlerweile nutze ich nur noch die LTS-Versionen, weil diese besonders stabil laufen und fünf Jahre mit Sicherheitsupdates versorgt werden, d.h. man muss spätestens nach fünf Jahren zu einer neuen Ubuntu-Version upgraden.

Die „Nicht-LTS-Versionen“ von Ubuntu finde ich mittlerweile sehr störanfällig („buggy“) und rate von ihnen ab – auch weil diese nur noch 9 Monate mit Updates versorgt werden und danach zu einer neuen Version upgegraded werden muss. Jedes Upgrade birgt das Risiko, das neue Treiber hinzukommen bzw. alte Treiber wegfallen, die gebraucht werden. Das heißt, dass unter Umständen Hardwarefunktionen wegfallen oder plötzlich laufen, die vorher nicht taten. Gemäß dem Motto: Never change a running System sollte nicht unbedingt ein Upgrade gemacht werden, wenn alles läuft.

Ausprobieren

Um zu testen, ob Dein Computer mit Ubuntu läuft, kannst Du Deinen Rechner z.B. von USB-Stick oder DVD mit Ubuntu starten und sehen, ob alles Wichtige funktioniert. Hierfür musst Du Dir

  1. Ubuntu runterladen
  2. auf USB-Stick installieren / DVD brennen
  3. Deinen Computer von USB-Stick / DVD bootbar machen
    (hierfür muss die Bootreihenfolge im Bios geändert werden)
  4. Computer mit Ubuntu starten und testen

Bei diesen Schritten kann nichts schief gehen, denn so lange man nach dem Booten von Ubuntu auf „Ubuntu testen“ geklickt hat, statt „Ubuntu installieren“, wird nichts am Computer verändert.

Nun nimm Dir viel Zeit und teste Ubuntu auf Herz und Nieren. Probiere alle Deine Harware aus: Siehst Du überhaupt ein Bild? Hörst Du Ton? Funktioniert die Tastatur? Maus, Internet (WLAN, LAN), Bluetooth, Drucker, Scanner, Webcam …

Wenn alles klappen sollte: Super (extrem selten)! Falls nicht (die Regel): Ist bestimmte Hardware für Dich verzichtbar (z.B. Bluetooth)? Es gibt nur ganz wenige Geräte, die wirklich 100%ig unter Linux laufen. Ich verzichte unter anderem(!) auf fast alle Spezialtasten meiner externen Multimedia-Tastatur, sowie auf einige Extrabuttons meiner Maus. Mehr fällt mir gerade nicht ein, weil mir der Verzicht nicht auf- und einfällt. Wenn aber größere Probleme auftreten sollten oder wichtige Hardwarefunktionen nicht klappen, rate ich von Ubuntu ab.

Installation

Da mein Laptop kein Laufwerk hat, habe ich kurzerhand Ubuntu auf einem USB-Stick installiert und meinen Laptop (11,6″) davon gebootet. Ich empfehle einfach der Routine zu folgen und am Besten während der Installation den Computer mit dem Internet zu verbinden, um gleich weitere Programme, wie proprietäre (= die Rechte gehören einer Firma) Software (flash-Abspielprogramm (YouTube Videos), Codecs (mp3, Video-Formate)) herunter zu laden und zu installieren. Mehr muss man wirklich nicht machen.

Ambitionierten, die gerne mehrere Linuxe parallel installieren möchten, empfehle ich eine manuelle Partitionierung bei der „Etwas anderes“ gewählt wird, als die Standardinstallation von Ubuntu vorschlägt: Am Besten eine Partition für root (bei mir 15GB), SWAP (Auslangerungsspeicher, bei mir 1 GB) und eine für /home (der restliche zu Verfügung stehende Festplattenplatz). Wenn man später andere Linux-Derivate testen möchte, können diese /home, in der alle persönlichen Dateien und Programmkonfigurationen, z.B. Firefox Lesezeichen, gespeicherte Paswörter, Thunderbird mit E-Mails usw. nutzen und man spart sich sehr viel Zeit.

Während Ubuntu installiert wird, kann man etwas anderes machen, da erst am Schluss ein einziger Neustart verlangt wird. Nachdem der Computer heruntergefahren ist, den USB-Stick ziehen – fertig.

Programme installieren

Nun kommt die Installation Deiner Lieblingsprogramme. Unter Windows heißt es im Internet nach allen Programmen suchen, runterladen und jedes einzelne von Hand installieren, was sehr zeitaufwändig ist.

Unter Linux gibt es Installationsprogramme, die auf Programmquellen (=Paketquellen) zugreifen, die alles mögliche an Software bereitstellen. Es gibt also sichere Quellen (= frei von Viren und Malware) von denen man die Programme runterlädt und installiert. Bei Ubuntu heißt das graphische Installationsprogramm „Software-Center“.

Es gibt mehrere Möglichkeiten Programme zu installieren.

1. Software-Center manuell auf dem eigenen Computer starten
„Super“-Taste (= Windowstaste) drücken, Software-Center tippen und auf das Programm „Ubuntu Software-Center“ klicken. Um bspw. das Bildbearbeitungsprogramm Gimp zu installieren, einfach im Software-Center „Gimp“ eintippen, nach Klick auf „installieren“ und Eingabe des root-Passwortes (=  Adminpasswort) wird das Programm heruntergeladen und installiert.

2. Programme über das Terminal installieren
Das Terminal (= Textkonsole) wird mit dem Tastaturkürzel Strg+Alt+T gestartet. Auf den Wiki-Seiten von ubuntuusers.de gibt es neben der graphischen Installationsmöglichkeit auch immer den Befehl für das Terminal, was deutlich schneller geht, da kein graphisches Programm gestartet werden muss. Einfach den Text in das Terminal einfügen, auf Enter klicken und sein root-Passwort eintippen (wird aus Sicherheitsgründen nicht angezeigt, d.h. es gibt keine „*“, „•“ oder ähnliche Zeichen – die Passworteingabe sieht einfach „leer“ aus).

sudo apt-get install gimp

„sudo“ ist das Wort für den Administrator (= super-user), „apt-get“ ist das Installationsprogramm und „install“ lautet der Befehl zum installieren. Übersetzt heißt es also: Der Administrator befehlt apt-get zur Installation von gimp.

3. Installationsknöpfe auf den Wiki-Seiten von ubuntuusers.de
Für Anfänger gibt es z.B. Installationsknöpfe auf den Wiki-Seiten von Ubuntuusers.de. Klickt man bspw. auf den Installationsknopf von Gimp startet Software-Center auf dem eigenen Computer und installiert Gimp nach der Passworteingabe. Um diese Funktion zu erhalten, muss apturl installiert werden (am besten über das Terminal):

sudo apt-get install apturl

Danach funktioniert die Installation über die Installationsbuttons auf den Wikiseiten von ubuntuusers.de.

Tipps
Ich persönlich empfehle die Installation über das Terminal, da es hier viele geniale Möglichkeiten gibt: Man kann nämlich einfach alle Programme aneinanderreihen, die man installieren möchte! Da es auf den Wiki-Seiten von ubuntuusers.de auch immer den Befehl für die Installation gibt, kann man sich die Befehle über Copy & Paste in einer Textdatei speichern. Über die Zeit sieht meine Installationsroutine mittlerweile so aus:

sudo apt-get install unity-tweak-tool pdfsam gnucash anki libreoffice-java-common synaptic gimp gimp-help-de inkscape preload conky fslint recoll clipit fonts-linuxlibertine ubuntu-restricted-extras vorbis-tools lame vlc gecko-mediaplayer audacity freemind freemind-plugins-svg p7zip-full rar unrar pyrenamer clamav clamav-freshclam clamtk openssh-server compizconfig-settings-manager recordmydesktop gtk-recordmydesktop devede

Ebenfalls habe ich gängige Windowsschriftarten wie Arial und Times New Roman installiert, die auch wichtig für die Darstellung von Internetseiten sind (sonst könnten diese anders als sonst (= unter Windows) aussehen, da dann alternative Schriftarten verwendet werden).

sudo apt-get install ttf-mscorefonts-installer

Was ich ebenfalls geändert habe, sind die dünnen Scrollbalken, die zwar stylisch aussehen, aber für mich nicht benutzerfreundlich sind. Deshalb bevorzuge ich die alten dicken Scrollbalken:

gsettings set com.canonical.desktop.interface scrollbar-mode normal

Was ich auch als sehr nervend empfinde, sind einige scopes und lenses, die einem Kaufvorschläge auf amazon unterbreiten, wenn man die „Super“-Taste (=Windows-Taste) drückt, um nach Programmen oder Dateien zu suchen. Diese scopes und lenses habe ich deinstalliert bzw. deaktiviert:

sudo apt-get autoremove unity-scope-home unity-scope-musicstores && gsettings set com.canonical.Unity.Lenses disabled-scopes "['more_suggestions-amazon.scope', 'more_suggestions-u1ms.scope', 'more_suggestions-populartracks.scope', 'music-musicstore.scope', 'more_suggestions-ebay.scope', 'more_suggestions-ubuntushop.scope', 'more_suggestions-skimlinks.scope']" && wget -q -O - https://fixubuntu.com/fixubuntu.sh | bash

Natürlich habe ich noch ein paar mehr Anpassungen, aber fürs erste sollte das mal reichen. Für jedes Programm, das ich installiert habe, habe ich mir den Befehl auch in eine Textdatei kopiert und so wurde es über die Zeit immer mehr. Ich kann also mit Copy & Paste alle meine Programme mit nur einem einzigen Klick installieren – was für eine enorme Zeitersparnis!

Befehle lassen sich mit && hintereinander ausführen (siehe oben: Hier wurden erst „unity-scope-home unity-scope-musicstores“ deinstalliert und anschließend mit && Einstellungen vorgenommen. Mein Text für die Installation besteht aus einem großen Block verschiedener Befehle, die mit && hintereinander ausgeführt werden, d.h. ich muss wirklich nur ein einziges Mal Copy & Paste machen, damit alles so eingestellt ist, wie ich es gerne hätte.

Während alle Programme installiert werden, kann ich meine „Eigenen Dateien“ unter Ubuntu heißen sie „/home“ zurück von der externen Festplatte auf die Computerfestplatte kopieren. /home enthält alle persönlichen Einstellungen von allen Programmen, z.B. von Firefox: Alle Lesezeichen, Passwörter und sonstige Anpassungen. Gleiches gilt natürlich für Thunderbird, LibreOffice, GnuCash … Das bedeutet, dass man keine Programme mehr für sich anpassen muss – was für eine enorme Zeitersparnis!

Die Ordner, die die Programmkonfigurationen enthalten, sind wie schon gesagt in /home, aber unsichtbar, damit man sie nicht versehentlich löscht. Alle Ordner, die mit einem Punkt beginnen, sind unsichtbar (z.B. .firefox). Um sie sichtbar zu machen, einfach auf „Ansicht“ -> „Verborgene Dateien anzeigen“ (Tastaturkürzel: Strg+H). Wer sein Programm total verhunzt hat, braucht lediglich den zugehörigen Ordner zu löschen und startet das Programm neu, das dann mit den Grundeinstellungen startet. Unter Windows hieße das: Programm deinstallieren, die total versteckten Konfigurationsdateien (oft mehrere) von Hand suchen und löschen 🙁

Was bringen diese Tipps? EXTREME Zeitersparnis! Wie lange würde es unter Windows dauern Deine Programme im Internet zu suchen, runterladen, per Doppelklick zu installieren, immer auf Weiter klicken … und später noch die persönlichen Anpassungen vorzunehmen … Zwar gibt es auch die Möglichkeit Images zu erstellen, aber ehrlich gesagt, kenne ich niemanden, der so etwas macht. Nach dem Aufspielen des Images fehlen auch noch die Updates des Betriebssystem und aller Programme. Die gibt es unter Ubuntu mit nur einem Befehl für alle Programme:

sudo apt-get update

Wer neugierig auf Ubuntu geworden ist, einfach mal testen – kann nix schief gehen 😉

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