Bewerbung

Was ist wichtig bei einer Bewerbung?

Die typischen Fehler einer Bewerbung

Die große Mehrheit der Bewerber setzt sich selbst mit ihrer eigenen Bewerbung innerhalb weniger Sekunden schachmatt. Hier ein typisches Beispiel, wie es tagtäglich vorkommt:

Nehmen wir an, es gibt 100 Bewerber auf eine Stelle. Mindestens 80 erfüllen nicht die Anforderungen, von denen 60 in weniger als einer Minute aussortiert werden, die anderen 20 Bewerber benötigen bis zur Absage 2–3 Minuten.

Viele Bewerber machen mehrere Fehler gleichzeitig!

  • 40 verschicken Serienbewerbungen
    ⇒ sofortige Absage
  • 40 sind nicht qualifiziert→ im Lebenslauf zu erkennen
    ⇒ sofortige Absage
  • 30 fehlen wichtige Unterlagen, wie z.B. Arbeitszeugnisse, Zertifikate
    nur wer passende Unterlagen vorlegen kann, kann beweisen, dass er nicht lügt!
    ⇒ Absage nach Durchsicht der Anlagen
  • 30 haben zu viele Rechtschreibfehler
    ⇒ sofortige Absage
  • 40 lassen zeitliche Lücken im Lebenslauf stehen
    ⇒ Absage nach genauer Betrachtung des Lebenslaufs

Es ist ein Irrglaube, dass sich jemand vom Personal die Mühe macht und nachfragt! Wieso auch? Wenn sich ein Bewerber keine Mühe mit seiner Bewerbung gibt, wie wird er erst arbeiten?

Wie sieht eine gute Bewerbung aus?

Lediglich 10–15 Bewerber kommen für die Stelle in Frage. Zum Vorstellungsgespräch werden maximal 7 eingeladen. Diese 7 Bewerber haben eine gute Bewerbung und zeigen, dass sie die häufigen Fehler nicht machen:

  • individuelles Anschreiben
    man erkennt sofort, dass sich der Bewerber mit der Stellenausschreibung beschäftigt hat
  • informative Dritte Seite
    lässt keine Fragen offen und kann Kinderbetreuung, Arbeitsplatzwechsel usw. klären, unterstreicht die persönliche Eignung
  • übersichtlicher Lebenslauf
    wichtige Qualifikationen sind fett und decken sich mit den Anforderungen
    lückenlos
  • Anlagenverzeichnis
    zeigt sofort, dass nichts fehlt
  • optisch ansprechend
    ein logisches Design und schöne Farben zeigen, dass sich der Bewerber auch um Details kümmert

Nun kannst Du Dir selbst die Frage beantworten, ob es schlimm ist, wenn Du ein Arbeits- oder Schulzeugnis weglässt, um es im Vorstellungsgespräch erklären zu können. Genau das Gleiche gilt für Lücken im Lebenslauf oder der Hinweis auf nachzureichende Unterlagen.

Auswahlverfahren

Wie geht der Personaler vor?

Stell Dir vor: Du bist für Neueinstellungen zuständig und bekommst täglich einen riesigen Berg an Bewerbungen zugeschickt, die Du niemals alle durchlesen kannst. Du musst versuchen sie so schnell, wie möglich durch zu sehen, um einige Kandidaten Deinem Chef vorschlagen zu können. Wie gehst Du vor?

Du öffnest einen Briefumschlag, das Anschreiben springt Dir ins Auge und legst sie zur Seite. Mit dieser Maßnahme verschwendest Du keine Zeit, da die meisten Bewerber für die Stelle sowieso ungeeignet sind und sich die Stellenbeschreibung gar nicht richtig durchgelesen haben, bevor sie sich beworben haben.

Ob der Bewerber qualifiziert ist, ergibt sich aus dem Lebenslauf, also schnell zum Lebenslauf. Zum Glück ist die Bewerbungsmappe einfach gehalten (Klemmmappe) und man muss nicht irgendwelche seltsamen Öffnungsmechanismen bedienen oder später die Unterlagen versuchen kompliziert einzuklemmen (3gliedrige Bewerbungsmappen). Alle Unterlagen raus, wobei Du das Foto wahrnimmst – so sieht also der Bewerber aus. Deckblatt auf die Seite legen, wo ist der Lebenslauf? Ach eine kurze Dritte Seite, vor dem Lebenslauf. Was steht denn drin? Als Überschrift wurden einige Schlagworte aus dem Stellenangebot verwendet – der Bewerber weiß also worum es geht! Er ist qualifiziert, sonst hätte er sich nicht beworben, also mal etwas genauer auf die folgenden Unterlagen schauen …

Der Lebenslauf ist sehr übersichtlich: Ich erkenne auf einem Blick, was er gemacht hat – perfekt! Es gibt Überschriften, Unterüberschriften und Wichtiges ist in fetter Schrift hervorgehoben. Ja, der Bewerber scheint geeignet zu sein. Kann er auch belegen, dass er qualifiziert ist?

Das Anlagenverzeichnis zeigt mir auf einem Blick, was mitgeschickt wurde – ich muss also nicht suchen und irgendwas zuordnen. Ja, das passt auch. Wieso bewirbt er sich eigentlich bei uns? Gibt es was zu beachten?

Ich werfe einen Blick auf das Anschreiben. Ja, ich kann seine Gründe für die Bewerbung verstehen. Jetzt packe ich alles in die Klemmmappe zurück und lege sie auf den Stapel, den ich meinem Chef geben werde. Das ganze hat ca. 1,5 min gedauert. Schon schnappe ich mir die nächste Bewerbung …

So könnte das Leben eines Personalsachbearbeiter sein. Wenn Du Dich in seine Arbeit hinein versetzen kannst, weißt Du auch, wie Du Deine Bewerbung gestalten musst, damit er sich zurecht findet.

Der erste Eindruck zählt

Eine Bewerbung ist Werbung für Deine Person. Der Personalsachbearbeiter sieht nur Deine Bewerbung und muss davon auf Dich als Deine Person schließen! Sieht Deine Bewerbung schlampig aus, so kann es sein, dass Du genauso arbeitest. Wenn der Bewerber bei so etwas wichtigem, wie bei einer Bewerbung Fehler macht, wie wird er erst arbeiten? Also ist alles wichtig – vor allem das Gesamtbild.

Aber keine Bange, kleinere Fehler sind sicherlich niemals ein Grund für die Absage! Immer werde ich gefragt, ob es sehr wichtig ist, bei elektronischen Bewerbungen das Anschreiben oder den Lebenslauf zu unterschreiben. Oder das vergessene Datum im Lebenslauf … Kleinere, einzelne Fehler sind verzeihbar, aber die Gesamtsumme ist entscheidend!

Die perfekte Bewerbung

Lese Dir bitte zuerst auf dieser Seite die Grundlagen einer perfekten Bewerbung durch, da diese Informationen die Basis der kostenlosen Musterbewerbungen darstellen. Auf Musterbewerbungen findest neben den Vorlagen auch Video-Tutorials zur Nutzung, sowie eine pdf-Datei mit einer Kurzanleitung.

Es gibt überwiegend vier Formen der Bewerbung:

  1. E-Mail Bewerbung
  2. Postalische Bewerbung
  3. Online Bewerbung
  4. Bewerbungsflyer

Alle Bewerbungsformen sind mehr oder weniger gleich, d.h. Du musst Dir nur ein Mal richtig viel Mühe geben eine gute Bewerbung zu erstellen 🙂

Aufbau

Eine vollständige Bewerbung besteht aus:

  • Anschreiben
  • Bewerbungsmappe
    • Deckblatt
    • Dritte Seite
    • Lebenslauf
    • Anlageverzeichnis mit den Anlagen
      • Zeugnisse, Urkunden, Zertifikate

Hierbei ist es in erster Linie wichtig, dass die Bewerbung wirklich vollständig ist – daran scheitern schon die Meisten. Bei den Anlagen sollten alle relevanten Unterlagen beigelegt werden – ein Zuviel und ein Zuwenig hinterlässt keinen guten Eindruck.

Einen richtig gutes Bild hinterlässt eine Bewerbung, wenn sie wie aus einem Guss erscheint: Da bei elektronischen Bewerbungen nichts teuer ausgedruckt werden muss, nutze Farben!

Inhalt

Anschreiben

Jede Form der Bewerbung benötigt ein Anschreiben. Ein gutes Anschreiben ist kein Hexenwerk und ist im Grunde recht einfach: Ein Unternehmen sucht einen Mitarbeiter mit bestimmten fachlichen und charakterlichen Eigenschaften. Wenn ein Personalsachverantwortlicher ein Anschreiben liest, möchte er deshalb eine möglichst hohe Übereinstimmung zwischen Stellenausschreibung und Bewerber erkennen – am besten ohne inhaltsleeren Fülltext zwischen den Informationen.

Im Laufe meines Nebenjobs als Bewerbungstrainer bin dazu übergegangen, das Anschreiben so zu gestalten: Das Wichtigste zuerst! Nach der persönlichen Anrede des Personalbearbeiters solltest Du folglich aufzählen, was Du von dem kannst, was in der Stellenausschreibung vom Bewerber verlangt wird. Wenn Du über zusätzliche Fähigkeiten verfügst, die für die ausgeschriebene Stelle sinnvoll sind, aber nicht verlangt wurden, erwähnst Du diese ebenfalls. Diese Punkte können mehrere Absätze im Anschreiben einnehmen, je nach dem, was Du alles kannst.

Im kommenden Absatz wird der Grund für die Bewerbung relevant, denn jeder (nicht nur der Personalchef, sondern auch Deine Freunde und Bekannte) möchte wissen, warum Du Dich explizit in dieser Firma beworben hast und nicht woanders. Hier brauchst Du nachvollziehbare objektive Gründe. Die können zum Beispiel sein: Bezahlung, Familienangehörige / Bekannte, die dort arbeiten, verkehrsgünstige Lage des Arbeitsplatzes, Produkte usw.

Nachdem deutlich ist, dass Du die Fähigkeiten für die Stelle hast und die Gründe ebenfalls nachvollziehbar sind, ist es jetzt interessant, was Du aktuell machst. Deshalb beschreibst Du das in wenigen Sätzen im darauf folgenem Absatz. Falls dies bereits gleich nach der Anrede geschehen ist, kannst Du schreiben, was Du zuvor gemacht hast (sofern für die Stelle relevant).

Im letzten Absatz es geht um Deine Person (stellenbezogen). Es muss geklärt werden, ob Du charakterlich in das Projekt / Team passt. Welche „Soft-Skills“ verlangt werden, findet sich in der Stellenausschreibung, die Du umformuliert und auf Deine bisherigen Tätigkeiten bezogen, wiedergeben könntest.

Im Bild siehst Du einen Vorschlag für ein Musteranschreiben – gerne kannst Du Dir diese Arbeit sparen, indem Du auf eine kostenlose Musterbewerbung zugreifst.

modernes Anschreiben

Die Vorlagen sind so gestaltet, dass das Adressfeld  in einem großen Briefumschlag (C4) mit Sichtfenster lesbar ist. Übrigens eigenen sich die Musterbewerbungen auch hervorragend für E-Mail Bewerbungen, da die Überschriften als pdf-Lesezeichen am linken Seitenrand erscheinen – so zeigst Du bereits, dass Du vorausschauend arbeiten kannst.

Deckblatt

Das Deckblatt enthält den typischen wie auch informativen Satz “Bewerbung um eine Stelle als …”  und Dein Bewerbungsfoto. Daneben sollte das Deckblatt die wichtigsten Kontaktdaten enthalten: Name, Anschrift, Telefonnummern, E-Mail-Adresse, Homepage …

Auch wenn Unternehmen laut dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz für Bewerbungen keine Fotos verlangen dürfen, umgehen Betriebe dieses Problem, indem sie einfach um die “üblichen Bewerbungsunterlagen” bitten. Auf jeden Fall solltest Du ein Bild von Dir mitschicken, denn ein persönliches Foto hinterlässt Eindruck.

Dein Foto muss aktuell und von einem professionellen Fotografen aufgenommen worden sein. Es ist egal, ob es ein Schwarz-Weiß- oder Farbfoto ist. Selbstverständlich solltest Du Dich für die Bewerbungsstelle passend gekleidet haben.

Bei der Gestaltung des Deckblattes bist Du vollkommen frei und kannst Dein Foto in einer geeigneten Größe nach Belieben platzieren. Einige gestalten das Deckblatt in den Firmenfarben, um einen Wiedererkennungsfaktor beim Leser hervorzurufen.

Deckblatt

Dritte Seite

Die Dritte Seite stellt eine Art Zusammenfassung / Teaser über den Bewerber dar, auf dem der Leser sofort erfährt, wer sich bewirbt, wieso er sich bewirbt, was er kann und wie er ist. Damit das schnell geht, sollte es möglichst stichpunktartig sein.

Wie der Name schon sagt, erscheint die Dritte Seite klassisch hinter Deckblatt und einem einseitigen Lebenslauf als dritte Seite. Falls aber Dein Lebenslauf suboptimal ist, kannst Du die Dritte Seite gleich nach dem Deckblatt positionieren. So erfährt der Personaler gleich Deine wichtigen Stärken, Charaktereigenschaften und Deine Motivation und kann im Lebenslauf bei Ungereimtheiten eher ein Auge zudrücken.

Deshalb empfehle ich die Dritte Seite hinter das Deckblatt zu setzen. Wenn das Anforderungsprofil bereits hier passt, wird der Leser den Lebenslauf genauer betrachten.

Als Überschrift wären möglich:

  • Zusammenfassung
  • Resümee
  • Was Sie interessieren könnte …

Unterüberschriften könnten dienen:

  • Zur Person / Über mich / Wer ich bin
  • Stärken / Fähigkeiten / Kenntnisse
  • Meine Arbeitsweise / Meine Motivation / Mein Charakter

Lebenslauf

Der Lebenslauf sollte so geschrieben sein, dass der Leser sofort die wichtigsten Fakten erfährt, die Du am besten fett hervorhebst. Bei E-Mail Bewerbungen fällst Du positiv auf, wenn Deine pdf-Datei am Seitenrand pdf-Lesezeichen enthält, die dem Leser eine sehr gute Übersicht geben (diese Funktion ist in den Musterbewerbungen enthalten).

Bei der Zeitangabe reicht Monat/Jahr (05/2009) aus. Sehr gute Noten am besten in Klammern erwähnen, schlechte Noten auslassen.

Der Text beginnt mit der Überschrift “Lebenslauf oder “Curriculum Vitae” worauf Unterüberschriften und evtl. Unterunterüberschriften folgen:

  •  Studium / Akademische Ausbildung
  • Ausland / Auslandsstudium
  • Berufserfahrung / Beruflicher Werdegang / Ausbildung / Praktika
  • Weiterbildungen
  • Zusatzqualifikationen
    • Fremdsprachen
    • EDV
  • Zivildienst / Freiwilliges Soziales Jahr / andere Dienste
  • Sonstiges
  • Schule / Schulzeit / Schulischer Werdegang (optional möglich)
  • Hobbys

Deine Kontaktdaten braucht der Lebenslauf nicht mehr zu enthalten, da diese auf dem Deckblatt bereits erwähnt sind und als Fußzeile zur Verfügung steht.

Der Lebenslauf sollte optimalerweise am Ende unterschrieben sein, d.h. bei E-Mail- und Online-Bewerbungen fügst Du ein eingescanntes Bild Deiner Unterschrift ein. Am besten unterschreibst Du sehr groß in königsblauer Tinte auf dem einzuscannenden Blatt, später verkleinerst Du die Größe auf dem Dokument, was zu einem besseren Qualitätsergebnis führt.

Anlagen

Den Anlagen solltest Du ein Anlagenverzeichnis mit der Überschrift „Anlagenverzeichnis“ vorsetzen, damit der Leser gleich informiert ist, welche Anlagen in der Bewerbung enthalten sind. Die Reihenfolge geht von wichtig zu weniger wichtig.

Welche Anlagen verlangt werden, erfährst Du aus der Stellenbeschreibung. Sehr wichtig: Alle relevanten Dokumente müssen in Deiner Bewerbungsmappe enthalten sein!

Lässt sich aus der Ausschreibung nicht genau rauslesen, was alles verlangt wird, kannst Du anrufen. Im Zweifel legst Du die wichtigsten Nachweise und Zeugnisse bei.

Weitere Dokumente, die für die ausgeschriebene Stelle von Vorteil sind, ebenfalls beilegen. Achtung: Ein Zuviel an unnötigen Informationen wirkt sich negativ aus (= man kann nicht priorisieren).

Nun folgt der technischer Teil zu den Anlagen: Ich empfehle alle Anlagen einmal in einer hohen Qualität (= hohe Auflösung) und einmal in einer schlechteren Qualität (= niedrigere Auflösung) in schwarz-weiss als jpg-Datei in DIN A4-Größe einzuscannen. Die Auflösung des Scanners wird in dpi (dots per inch) angegeben.

Eine hohe Auflösung (mind. 300 dpi) benötigst Du für postalische Bewerbungen, um die Datei in guter Qualität ausdrucken zu können, womit das ständige Kopieren / Scannen entfällt. Hohe Auflösungen führen automatisch zu großen Dateien. Dokumente in geringer Auflösung (150 dpi) brauchst Du für den E-Mail-Versand, bei dem Du einen Kompromiss eingehen musst: Möglichst kleine Dateigröße bei möglichst bester Lesbarkeit.

Das Problem bei E-Mail Bewerbungen liegt darin, dass der Anhang 2 MB am Besten nicht übersteigen sollte, da einige Server Limits für Dateigrößen haben. Bei Überschreitung dieser Grenze kommt die E-Mail beim Empfänger nicht an. Ebenfalls benötigt das pdf-Betrachtungsprogramm bei großen Dateien länger zum Öffnen und das Scrollen im Dokument könnte zur Geduldsprobe für den Leser werden. Bei 15 Anlagen mit jeweils 150 kB beträgt die Datei bereits 2,25 MB.

Um kleine Dateigrößen (100–200 kB) zu erhalten, bietet es sich an, Dokumente in schwarz-weiß einzuscannen, wobei Details, wie Logos, sehr plump aussehen können. Um ein optisch ansprechenderes Resultat zu erzielen, kannst Du solche Dokumente in Graustufen scannen, was automatisch die Datei etwas vergrößert. Da viele Dokumente sehr unterschiedlich aussehen, ist es meist unvermeidbar, jedes Dokument in unterschiedlichen Auflösungen probehalber zu scannen, bis das Ergebnis in Ordnung ist (erhöht leider den Arbeitsaufwand, muss aber nur einmalig gemacht werden).

Organisation

Alle Bewerbungen sollten in einem Ordner abgespeichert werden – nicht löschen! Oft bewirbt man sich auf ähnliche Stellen und kann dann auf alte Bewerbungen zugreifen. Manchmal ist es auch für Behörden (JobCenter) wichtig, wo man sich beworben hat oder man hat einfach den Überblick verloren, was schnell passieren kann, wenn man mehr als 50 Bewerbungen verschickt hat.

Eine Ordnerstruktur könnte beispielsweise so aussehen:

  • Bewerbungen
    • ZzzAlteBewerbungen
    • Anlagen
      • AnlagenHoheQualitaet
      • AnlagenNiedrigeQualitaet

Die Bewerbungen und Anlagen sollten einen logischen Dateinamen haben, um nicht jedes Mal erst eine Datei öffnen zu müssen nur um zu erfahren, wo man sich beworben hat. Beispiel für Bewerbungen: Stelle, Firma, Ort = Sozialpaedagoge_BASF_Mannheim.pdf, Sozialarbeiter_BASF_Mannheim.pdf …
Beispiel für Anlagen: FotoMaxMuster.jpg, Word-Kurs.jpg, Abitur.jpg, Bachelor.jpg …

Wie gut hat Dir der Artikel gefallen?
[Gesamt:6    Durchschnitt: 3.7/5]