Berufseinstieg

Früher oder später kommt bei jedem der Berufseinstieg. Sei es für die erste „richtige“ Stelle nach dem Studium, oder für einen Nebenjob. Die Frage lautet: Woher erfahre ich von freien Stellen?

Anlaufstelle Nummer 1 ist die Internetseite der Bundesagentur für Arbeit – eigentlich müsste diese Seite bereits aussreichen. Daneben gibt es aber auch spezielle Absolventen-Messen, auf der sich die Unternehmen vorstellen und wo man erste Kontakte knüpfen kann (Bewerbungsflyer nicht vergessen). Nicht selten kann man bereits dort seinen zukünftigen Chef kennen lernen, der auch Informationen aus erster Hand rund um die freien Stellen geben kann.

Ganz „old-school“ gibt es auch die Tages- und Wochenpresse mit ihren zahlreichen Stellenangeboten, die oft ebenfalls im Internet zu finden sind.

Wer in ganz bestimmten Firmen Fuß fassen möchte, sollte direkt auf die jeweiligen Homepages gehen und dort unter „Karriere“ nach freien Stellen suchen. Hierfür empfehle ich einen extra Ordner im Internetbrowser „Jobs“ anzulegen, in dass die Internetseiten als Lesezeichen gespeichert werden können – spart viel Zeit.

Beim Thema „Initiativbewerbung“ habe ich ehrlich gesagt keine guten Erfahrungen gemacht und kann als Fazit sagen, dass sich der Aufwand nicht lohnt. Es ist einfach nicht effektiv sich über die Firma und mögliche Stellen zu informieren, um ein gelungenes Anschreiben zu verfassen, nur um eine Absage zu erhalten, da es überhaupt keine freie Stelle gibt. Hier ist es schlauer einfach vorher anzurufen 😉 aber wo? Hat man Glück und man landet in der Personalabteilung hört man oft: „Schauen Sie auf unserer Homepage nach.“ Ganz selten wird vorgeschlagen eine Initiativbewerbung einzureichen und man komme bei einer freien Stellen auf einen zurück. Aber da eine Initiativbewerbung selten so gut ist, wie eine gezielte Bewerbung, wirds für den Bewerber schwierig sich gegen die Konkurrenz durch zu setzen.

Persönliche Kontakte (Vitamin B) sind die bequemste Art einen Job zu ergattern. Ein ehemaliger Studienkollege wurde von seinem Doktorvater einer Firma für die Überwachung von Milchsäurebakterien empfohlen. Er musste noch nicht mal eine Bewerbung schreiben. Halte deshalb Deine Augen und Ohren offen und nutze Kontakte!

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